Wettkampfboxen

Boxen ist ein einzigartiger Sport. Genau genommen besteht das Ziel eines Boxkampfs darin, dem Gegner Schläge zuzufügen und eigene Schäden zu vermeiden, indem man mehr Schläge austeilt als kassiert. Landläufig geht man daher von der Vorstellung aus, dass die Boxer sich wahnsinnig aufputschen müssen und von Wut getrieben werden – in der Absicht, andere zu verletzen. Wer mal mit dem Boxsport zu tun hatte, weiß jedoch, dass dies keineswegs den Tatsachen entspricht.

Die Boxer betrachten ihren Sport als eine Art physisches Schachspiel – einen Kampf, der nicht nur auf körperlicher, sondern ebenso auf psychischer und taktischer Ebene geführt wird. Andere Sportler und Sportlerinnen „spielen“ ihr Spiel. Boxer „fighten“. Boxen ist eine Sportart, bei der es nur einen Gewinner geben kann. Folglich ist es für einen Boxer hoch motivierend, wenn er während des Kampfs sieht, dass der Gegner körperliche Probleme hat. Ein Boxer ist immer bemüht, die Schwächen oder Fehler des Gegners auszunutzen.

 

Viele Menschen können sich gut vorstellen, dass die Boxer mentale Stärke besitzen müssen, um in einem Wettkampf antreten zu können. Erst recht wissen die meisten Boxer, dass die Psychologie für die sportliche Leistung eine wichtige Rolle spielt.

 

Quelle: http://www.trainingsworld.com




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